Neuigkeiten der Post Petersberg und Künzell

Künzeller Post zieht in Georg-Stieler-Straße

KÜNZELL Der seit Anfang September andauernde Kampf der Gemeinde Künzell um den Erhalt der Postfiliale im Hahlweg findet einen für den Gemeindevorstand erfolglosen Abschluss: Die Postfiliale wird heute Abend ihren Betrieb endgültig einstellen.

Ab dem morgigen Mittwoch, 17. November, 8.30 Uhr nimmt 400 Meter von der bisherigen Filiale entfernt die Post-Partner-Agentur im Seniorenwohnheim Burg in der Georg-Stiehler-Straße 20 die Geschäfte auf. „Wir bieten in der Agentur ausnahmslos alle Dienstleistungen an, die bisher von der Postfiliale erbracht wurden. Das gilt auch für die Angebote der Postsparkasse“, verspricht Postpartner Christopher Burg.
Die Agentur wird – anders als bisher die Postfiliale – ohne Mittagspause von montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr und samstags von 8.30 bis 12 Uhr geöffnet sein. „Fast durchgehend“, so Burg, sollen zwei Mitarbeiter für die Kunden da sein. In den 50 Quadratmeter großen Räumen war bislang ein Pflegedienst untergebracht, der seine Bürofläche reduzierte. Burg kündigte an, dass keine ungelernten Kräfte in der Agentur eingesetzt würden. Die Hälfte der Mitarbeiter komme zunächst aus der bestehenden Postagentur neben dem tegut-Markt in Petersberg, die Burg ebenfalls betreibt.
Bürgermeister Peter Meinecke (CDU) hatte den Gemeindevertretern in ihrer jüngsten Sitzung von den vergeblichen Bemühungen des Gemeindevorstands berichtet, die Filiale im Hahlweg doch noch zu erhalten.
Bei der Unterschriftensammlung für den Fortbestand der Filiale waren 3928 Unterschriften zusammen gekommen und am 14. Oktober der Deutschen Post übersandt worden, erklärte Meinecke.
Die Post habe jedoch, wie schon der nach Übersendung der am 16. September beschlossenen Resolution der Gemeindevertretung, erklärt, dass sie an der Umwandlung der eigenbetriebenen Filiale in Künzell in eine partnerbetriebene Filiale ohne Einschränkung festhalte, erläuterte der Bürgermeister.
Die bisher in Künzell beschäftigten Mitarbeiter werden nach Auskunft von Meinecke in Zukunft zum Teil in Hünfeld eingesetzt werden.

Quelle: Fuldaer Zeitung, 15.11.2004

 

Copyright