Neuigkeiten der Post Petersberg und Künzell

Beispielhaft

Bei aller üblich gewordenen Schimpferei über die Deutsche Post: Die Geschichte einer Leser aus Fulda lässt, mich in Bezug auf Kundenorientierung und Service bei der Post wieder hoffen.

Besagte Dame hatte ihren Dank für zahlreiche Glückwünsche zu ihrem 59. Geburtstag zunächst zu Papier und später zur Petersberger Post gebracht. Kurz darauf, ein Anruf aus der Zweigstelle: Ein junger Post-Mitarbeiter wies die Frau höflich darauf hin, dass ihre Briefe statt mit der nötigen 1,10 Mark lediglich mit einer Mark frankiert gewesen seien, und lud sie freundlich ein, den Mangel zu beheben. Ein Angebot, das die Jubilarin gern annahm: "Dankesbriefe mit Nachporto: Das hat mir eine riesen Peinlichkeit erspart. Leider ist diese Art Service nicht Teil des Post-Konzeptes fürs neue Jahrtausend. Vielmehr entsprang der Eifer des Post-Angestellten einem Gefühl nachbarschaftlicher Verbundenheit: Man wohne doch In derslben Straße, erklärte er der verblüfften Dame; da müsse man schließlich zusammenhalten." Allen Leser einen umsichtigen Pöstler in der Nachbarschaft wünscht: Ihre Flora

 

Quelle: Fuldaer Zeitung, 18.11.1999

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